August Bierhefe

Bierhefe ist ein altes Volksheilmittel, ein natürlicher Schönheitshelfer und ein überaus wirksamer Jungbrunnen für gesunde Haut und ein schönes Fell.

Saccharomyces cerevisiae gehört zu den einzelligen Pilzen, bei dem Wasser, Hopfen und Malz zum Bier vergärt. Meist als Bodensatz bleibt die Hefe nach der Gärung zurück, wird dann getrocknet und kommt so als Nahrungsergänzung in den Handel. Doch schon lange wird die Bierhefe als wirksames Naturheilmittel bei Hauterkrankungen, als Heilmittel, Vitalstofflieferant und Schönheitselixier geschätzt. Gründe dafür sind ganz einfach: Bierhefe gilt als das Naturprodukt mit dem höchsten Gehalt an Vitamin B1 und als Quelle von vielen anderen B-Vitaminen. Auch die Aminosäuren machen die Bierhefe so wertvoll, wie auch weitere wichtige Mineralstoffe.

Getrocknete Bierhefe enthält 16 Aminosäuren sowohl essentielle als auch nicht-essentielle und liefert so hochwertiges tierisches Eiweiß. Zusätzlich gibt es 15 verschiedene Mineralien und Spurenelemente, auch das wichtige Antioxidans Selen. Sie enthält darüber hinaus mehr Vitamine des B-Komplexes als jedes andere natürliche Nahrungsmittel und zwar in einer äußerst günstigen Wirk- und Ergänzungskombination. Bierhefe ist dabei fettarm, cholesterinfrei und hat einen niedrigen Natriumgehalt.

Daneben hilft die Hefe auch gegen nervöse Konzentrationsprobleme, da sie über einen hohen Gehalt an Lezithin sowie einer chemischen Vorstufe des Hirnbotenstoffes Acetylcholin verfügt. Sie liefert alle entscheidenden Schönheitsvitamine und Mineralstoffe wie Vitamin E, H, B1, B2, B3, B5, B6, B9, B12 (eher minimal), Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Zink und Kupfer.

Anwendungsmöglichkeiten von Bierhefe

Bierhefe wird häufig bei Hautproblemen eingesetzt. Früher wurde sie vor allem äußerlich als Umschlag bei schlecht heilenden Wunden und Juckreiz aufgelegt. Heute steht die innerliche Anwendung im Vordergrund. Bierhefe kann verwendet werden bei Akne, Ekzemen, Furunkeln, Flechten, Pusteln sowie nässenden und juckenden Ausschlägen. Als ebenso wirksam gilt sie bei Hautpilzerkrankungen und unreiner Haut.

Aber Bierhefe hat noch ein weitaus größeres Wirkungsspektrum. Den Inhaltsstoffen von Bierhefe werden bei Diabetes mellitus positive Eigenschaften zugeschrieben. Denn sie aktiviert die körpereigene Insulin-Produktion, regt bei Magen-Darm-Problemen den Stoffwechsel an und reguliert die Bildung der Magensäfte. Ebenso unterstützt sie die Tätigkeit der Darmbakterien. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Bierhefe sehr gut verträglich ist.

Ebenso hilfreich kann Bierhefe bei Konzentrationsschwierigkeiten, Stress, Erschöpfung, Müdigkeit und zur Stärkung der Nerven sein. Das Bierhefepulver schmeckt würzig und kann in vielen Soßen, Suppen und Salaten den Geschmack abrunden. Bierhefeflocken eignen sich als milde Würzung in Suppen, Salaten oder im Müsli. Bierhefe kann man auch äußerlich anwenden. Gesichtsmasken mit Bierhefewirkstoffen entfernen Talg und abgestorbene Zellen und regen die Durchblutung und Zellerneuerung der Haut an. Solch eine Maske lässt man etwa 20 Minuten einwirken.

Herstellung der Bierhefe

Bierhefe sind kugelige, einzellige Hefepilze, die zur Gattung Saccharomyces gehören. Es handelt sich dabei um Mikrolebewesen, die sich durch Sprossung schnell vervielfältigen und vermehren und zwar während der Fermentation durch die Mischung von Wasser, Hopfen und Gerste, die wichtigsten Bestandteile der Bierherstellung. Da die Bierhefen erst bei 800-facher Vergrößerung sichtbar werden, konnte erst durch den Einsatz eines Mikroskops diese Mikroorganismen eindeutig nachwiesen werden. Früher gewann man Bierhefe aus dem Bodensatz, der sich beim Bierbrauen in den Fässern ablagerte. Heutzutage wird Bierhefe gezielt durch einen Gärungsprozess hergestellt.

Aus Gründen der Haltbarkeit wird die Bierhefe heutzutage als flüssige Kurmittel, Kapseln, Dragees, Pulver, Tabletten oder Flocken verarbeitet und im Handel angeboten. Erwerben kann man Bierhefe preiswert und in guter Qualität in fast allen Supermärkten, Apotheken und Drogerie-Discounter.

Wirkungen

Wer Bierhefe einnimmt oder äußerlich anwendet, sollte etwas Geduld haben. Wann sich erste positive Effekte bei Haut, Haaren und Nägeln einstellen, ist individuell ganz unterschiedlich. Erfahrungsgemäß kann es mindestens 4 bis 6 Wochen dauern. In den ersten Wochen der Anwendung kann es vorübergehend zu einem unreineren Hautbild kommen, da in diesem Zeitraum der Hautstoffwechsel aktiviert wird.

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